Berichte von Aktionen

Spektakulärer Fund 

Spektakulärer Fund in Ochtendung

Ein über 300 Jahre altes Flurkreuz wurde entdeckt. Der Ochtendunger Heimatverein hat sich in diesem Jahr das besondere Ziel gesetzt, die vorhandenen Wege- und Flurkreuze zu dokumentieren. Ein Aufruf, unter anderem in der Rhein-Zeitung, Hinweise oder Geschichten zu den Kreuzen an den Heimatverein weiterzugeben, hatte Erfolg. Jürgen Seul, der gerne auch abseits von festen Wegen die Natur erkundet, führte Günther Gries an eine ziemlich unzugängliche Stelle an der Nette. Das Ufer ist hier recht schmal und über dem Kreuz steigt sehr steil und bedrohlich eine schroffe Felswand nach oben.

Selbst den professionell mit scharfem Blick die Landschaft durchstreifenden Topographen ist dieses Kreuz bisher entgangen. Bei der Bestandsaufnahme der Kreuze in Ochtendung wurden auch die Topographischen Karten der vergangenen 200 Jahre ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass einige Kreuze schon lange existieren, aber auch Kreuze „gewandert“ sind wegen Bautätigkeit, Straßen- oder Wegebau oder sogar verschwunden sind. Das der Mutter Gottes gewidmete, stattliche Kreuz in der nordwestlichen Ecke des Sportplatzes ist nicht mehr in den Karten dargestellt, obwohl es nur wenige Meter neben dem alten Standort beim Ausbau des Stadions neu aufgestellt wurde.

Zum Hulei’schen Kreuz wird es noch einiges zu erforschen geben. Die Inschrift: "1711 12 JUNI IST ALHIE JOANNES HULEI TOD GEBLIEBEN D.S.G.G.S.A.", läßt auf ein Unglück schließen. Die Buchstaben am Ende waren damals gebräuchliche Abkürzungen für Der Seele Gott Gnädig Sei Amen. Ursache könnte ein Sturz von der Felswand sein oder wurde hierjemand von herunter stürzenden Steinen getroffen? Von Bedeutung könnte auch sein, dass wenige Meter Nette aufwärts deutlich die Reste eines Mühlenwehres und einem begonnenen Mühlgraben erkennbar sind. Vielleicht wurde das Unglück als Wink des Herrn gedeutet und der Bau eingestellt oder war vielleicht der Teufel im Spiel?

Mai 2017

Umweltaktion 2017

Umweltaktion am 01. April 2017

Tag der offenen Burg am 11.09.2016

Besucheransturm an der "Keltersburg"

700 Besucher nutzen Tag des offenen Denkmals zum Besuch der Berg Wernerseck

 

Wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrer nunmehr 615-jährigen Geschichte wurde die "Keltersburg" erstürmt und erobert - kein Wunder bei ca. 700 Interessierten, die die "offenen Türen" der Burg Wernerseck und auch das tolle Wetter nutzten um sich zum einen die noch immer stolzen Überrreste der kurtrierischen Befestigungsanlage anzusehen und sich zum anderen über die anstehenden, dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen informieren zu lassen.  Hierbei kamen die Besucher nicht nur aus der näheren Umgebung, nein, aus der ganzen Republik, wie aus Düsseldorf, Bonn, Wiesbaden Leipzig, ein Besucher sogar aus Ora in Mexico und eine Besucherin aus Kigali in Ruanda. Sowohl die Zahl als auch die teilweise doch weiten Anreisen der Besucher ließen die Herzen der Veranstalter - Förderverein Burg Wernerseck und Heimatverein Ochtendung - höher schlagen und sie sind auch ein wenig stolz auf dieses überaus große Interesse. Den Führungen durch die Burganlage folgten schätzungsweise etwa 250 der Besucher und sie erfuhren in einem jeweils 1-stündigen, vom Heimatvereinsvorsitzenden Günther Gries geführten, Rundgang alles Wichtige zur Geschichte, Bedeutung und zu den Rätseln der Burg Wernerseck,  aber auch zu den anstehenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten. Interessierte Kinder konnten sich in der mittelalterlichen Schmuckherstellung und im Pfeil-Zielwerfen üben, ein Angebot was überaus gerne angenommen wurde. Ebenso großes Interesse fanden die drei von der Ochtendunger Falknerei Dippel präsentierten Greifvögel, der Europäische Uhu Emma, die Schleiereule Erachtens und der Steppenadler Shaya - für ein Foto, zusammen mit Shaya standen nicht nur Kinder Schlange. Da, über das kulturelle und "museale" Angebot hinaus, auch für das leibliche Wohl in Form von kühlen Erfrischungsgetränken gesorgt war, räumten die "Eroberer", nach Nutzung all dieser Angebote zufrieden und um einige Erkenntnisse zur Geschichte der Keltersburg reicher, diese wieder, viele mit dem Hinweis: Beim nächsten mal kommen wir wieder - diese wunderschöne Burganlage ist immer ein Besuch wert und muss unbedingt erhalten werden.

 

 

 

Tag der offenen Burg am 18.06.2016

Tag der offenen Burg am 18.06.2016, Rhein-Zeitung 20.06.16
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